Nun geht es mit dem Bus an den Flughafen und von dort aus mit dem Flieger ab nach Beirut, der östlichen Schweiz. In Beirut treffen so viele verschiedene Mentalitäten zusammen wie bei uns in der Schweiz. Beirut ist viel westlicher orientiert wie Amman. Überall kleben Plakate von kandidierenden Präsidenten. Die Wahlen sind nun schon im 18. Durchgang und man hat sich jetzt geeinigt, dass man sie auch bis auf weiteres vertagt.
Auf dem Weg in die Schneller Schule welche ca. 60 km südöstlich von Amman liegt, sind wir bei den, während den Angriffen im Sommer 2006 verboomten Quartieren vorbeigekommen. Es hatte viele verschossene Gebäude und ganze Blöcke der Stadt sind vom Militär bewacht.
Nach einer halben Stunde fahrt, kamen wir an eine Brücke, welche nach Damaskus führt vorbei. Diese war jedoch teilweise umgeleite, da sie auch im Sommer 2006 sehr schwer von Bomben getroffen wurde. Auf dem weiteren Weg in die Schneller Schule, durchquerten wir einige Militärkontrollen
Nun ging es nicht mehr lange und wir sind in der Schneller Schule angekommen. Alle wurden herzlich empfangen. Nach einem grandiosen „Znacht“, machten wir uns auf die Suche nach dem Internet. Diese endete in dem Computerraum der Schule. Dort waren einige Schüler fleißig am chatten, gamen und Fotos anschauen. Dort lernten wir einen etwa gleichaltrige deutscher Freiwilliger kennen, welcher uns erklärte, dass es kein WLAN gäbe. So machten wir uns auf in unser Zimmer und klemmten unseren Access Point unter die Arme. Denn was ist schon eine Schule und ein Mediamatiker ohne WLAN? Nun können wir unsere Blogeinträge gemütlich von unserem Zimmerbalkon schreiben.
2 Kommentare:
lieber lukas, lieber luca
herzlichen dank für diese ausführlichen & eindrücklichen reiseberichte. eure geschichten klingen unheimlich spannend! ich freue mich auf die fotos - und natürlich auch auf eure persönlichen erzählungen, wenn ihr zurück seid.
geniesst dieses geniale erlebnis!
all the best,
knubi
Da ist man nur mal ein paar Wochen weg - und schon landen die LPs im Libanon:-) Freue mich sehr auf weitere Berichte, keep up the good work.
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